Die Preisträgerin 2010
Der
Filmstiftung NRW Schnitt Preis Spielfilm geht an
Monika Willi für den Schnitt an
Das weiße Band.
Die
Jury für den Filmstiftung NRW Schnitt Preis Spielfilm begründete ihre Wahl wie folgt:
»Die rhythmische und emotionale Präzision und Wucht des prämierten Films entsteht nicht nur durch das perfekte Zusammenspiel aller Gewerke, sondern in der absoluten Konzentration im Schneideraum, durch die Fähigkeit der Montage, Spannung und Geheimnis auszuhalten und zu bewahren und das Atmen der Geschichte spürbar zu machen, was nicht zuletzt dem ungewöhnlich großen Einfluss der Editorin auf die Tongestaltung zuzuschreiben ist.«
Der Schnitt Preis Spielfilm
Der traditionell von der
Filmstiftung NRW mit 7.500 Euro dotierte Schnitt Preis Spielfilm prämiert in diesem Jahr nunmehr zum zwölften Mal die beste künstlerische Eigenleistung eines Editoren an einem deutschen Kinospielfilm.
Seitdem das Montageforum Film+ im Jahr 2001 ins Leben gerufen wurde, bildet die Verleihung des Schnitt Preises den Höhepunkt der Veranstaltung.
Die bisherigen Preisträger des
Filmstiftung NRW Schnitt Preis Spielfilm sind
Araksi Mouhibian (1999) für ihre Montage von
Tuvalu,
Bettina Böhler (2000) für
Die innere Sicherheit,
Monika Schindler (2001) für
Die Polizistin,
Martina Matuschewski (2002) für
Engel & Joe,
Hansjörg Weißbrich (2003) für
Lichter,
Andrew Bird (2004) für
Gegen die Wand,
Patricia Rommel (2005) für
Kammerflimmern,
Bernd Schlegel und Hansjörg Weißbrich (2006) für
Requiem
Hansjörg Weißbrich (2007) für
Der Liebeswunsch,
Andrew Bird (2008) für
Auf der anderen Seite,
Heike Parplies (2009) für ihren Schnitt an
Alle Anderen.
Wer von den diesjährig nominierten Editoren das Rennen machen wird, entscheidet sich am 29. November, wenn in Köln die Schnitt Preise verliehen werden.
Das Nominierungsverfahren
Die künstlerischen Leiter von Film+ bestimmen eine Vorauswahl aus allen majoritär deutschen Kinospielfilmen, die zwischen dem 1. September des Vorjahres und dem 31. August des Veranstaltungsjahres offiziellen Kinostart hatten.
Bei einer gemeinsamen Sitzung in Köln legt ein Vorjury-Gremium, bestehend aus fünf erfahrenen Editoren, die fünf Nominierungen fest, die während Film+ dem Publikum und der Hauptjury vorgeführt werden und ins Rennen um den diesjährigen Schnitt Preis Spielfilm gehen.